Gleich eingestiegen in die EL-Auslosung mit unseren Vertretern Salzburg und Rapid. Salzburg als Verlierer im Champions-League-Play-Off gegen Hapoel Tel Aviv ist in Topf 3 und Rapid als Wunder-Wiederholer gegen Aston Villa wurde in den letzten Topf 4 gesetzt.
Die Gruppen:
Gruppe A
- Juventus Turin
- Manchester City
- FC Salzburg (Hammerlos!)
- Lech Posen
Gruppe B
- Atletico Madrid
- Bayer 04 Leverkusen (puuhhh . . .)
- Rosenborg Trondheim
- Aris Thessaloniki
Gruppe C
- Sporting Lissabon
- OSC Lille
- Levski Sofia
- Gent
Gruppe D
- Villareal
- Clug Brügge
- Dinamo Zagreb
- PAOK Saloniki
Gruppe E
- AZ Alkmaar
- Dynamo Kiew
- Bate Borisow
- Sheriff Tiraspol
Gruppe F
- CSKA Moskau
- US Palermo
- Sparta Prag (feat. Niklas Hoheneder)
- Lausanne
Gruppe G
- Zenit St. Petersburg
- RSC Anderlecht
- AEK Athen
- Hajduk Split
Gruppe H
- VfB Stuttgart (feat. Martin Harnik)
- Getafe
- Odense BK
- Young Boys Bern
Gruppe I
- PSV Eindhoven
- Sampdoria Genua
- Metalist Charkow
- Debrecen
Gruppe J
- FC Sevilla
- Paris Saint Germain
- Borussia Dortmund
- Karpaty Lviv
Gruppe K
- Liverpool
- Steaua Bukarest
- SSC Napoli
- FC Utrecht
Gruppe L
- FC Porto
- Besiktas Istanbul
- ZSKA Sofia
- Rapid Wien
Zwischenfazit nach 3 Töpfen: Salzburg hat heuer kein grosses Losglück. Nun geht es unter anderem gegen Juventus Turin und Manchester City. Da können die Bullen eigentlich nur überraschen.
Fazit: Die sportlich interessantesten Gruppen sind mit österreichischer (A) und deutscher Beteiligung (B + J). Rapid hatte mit der Attraktivität etwas Pech. Porto wird in Österreich nicht so sehr ziehen, bei Besiktas könnte es zu einem Auswärtsmatch in Wien kommen.
So far for now – Arbeit ruft und tschüss . . .
“Da können die Bullen eigentlich nur überraschen.”
Und genau das wäre die Überraschung. Dass diese Mannschaft mal ein paar sehenswerte Spiele raushaut.
Salzburg war gegen Telaviv so dermaßen unfassbar leblos, da wirkte jedes ansatzweise positive Statement nach dem Spiel wie glatter Hohn. Kein Salzburger Spieler hinterlässt den Eindruck, die spielerische Klasse oder auch nur das Selbstvertrauen zu haben, einem Spiel mal eine Wendung oder einfach mal ein anderes Tempo zu verleihen.
Das ist sehr schade, wenn man daran denkt wie früher Sturm oder der FC Tirol bis zur letzten Minute gerannt sind.
Das ist einfach das Red Bull-Problem der Söldner-Truppe. Es gibt keinen einzigen Spieler, der in diesem Verein “gross geworden” ist, der sich identifiziert.
Bei Sturm hatte man Schopp, Vastic, Haas die für den Club gelebt haben – auch bei Tirol gab es genug eigene Spieler, welche die anderen mitgerissen haben. Das fehlt und das wird wohl bei Red Bull noch länger fehlen – siehe auch bei der Niederlage gegen Mattersburg. Es gab NULL aufbäumen, kein Wille erkennbar. Aber wen wunderts wenn jedes Jahr die halbe Mannschaft ausgetauscht wird und damit dem eigenen Kader signalisiert wird: “Ihr seit einfach nicht gut genug für uns”.